Die Wirkungsweise der Strahler

Die auf dem Markt gängigen Strahler sind von unterschiedlicher Bauart und geben unterschiedliche Infrarot-Strahlungen ab.

a) Kurzwellenstrahler (Tiefenwärmestrahler )

Kurzwellenstrahler decken das gesamte Infrarot-Spektrum ab, sprich Infrarot A-, B- und C-Strahlung. Diese Strahler können Temperaturen bis zu 2000°C erreichen, ähnlich der Rotlichtlampe die schon lange im Haushaltsbereich als Wärmelampe eingesetzt wird.

b) Langwellenstrahler (Keramik oder Magnesiumstrahler)

Bei den Langwellenstrahlern handelt es sich hauptsächlich um Infrarot C-Strahlung (etwa 5 bis 10% der Strahlungsleistung liegen im Infrarot B Bereich). Diese Strahler haben eine Oberflächentemperatur von ca. 300 bis 380°C und sind häufig als Stabstrahler ausgeführt. Da diese nicht glühen werden sie auch als Dunkelstrahler bezeichnet.

Magnesiumstrahler: Den Magnesiumstrahler erkennt man an dem U-förmig gebogenen Edelstahl Metallrohr. Darin befindet sich ein mittig verlaufender Heizdraht in einer Magnesiumoxydfüllung.

Keramikstrahler: Der Keramikstrahler ist ein Stab der aus verschmolzenen, geformten und natürlichen Bänden und Oyden besteht.

c) Großflächige Langwellenstrahler (Flächenstrahler)

Bei den Flächenstrahlern liegt die abgegebene Strahlung vollkommen im Infrarot C-Bereich. Die notwendige Bestrahlungsstärke am Körper kommt durch die Größe der Paneele zustande. Zudem ist die Bestrahlungsstärke meistens geringer als bei den anderen langwelligen Strahlern. Flächenstrahler weisen meist nur eine Oberflächentemperatur von ca. 50°C auf.

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